Wer eine neue Tür bekommt, entscheidet mit dem Einbau über deren Lebensdauer. Ein Türblatt hängt nur dann gerade, wenn die Zarge exakt ausgerichtet und fest im Mauerwerk verankert ist. Wir montieren Haustüren und Zimmertüren nach den aktuellen DIN-Vorgaben und setzen dabei seit 2014 gesammelte Erfahrung ein. Vor jedem Einbau prüfen wir den Untergrund, vermessen die Öffnung mit laserunterstützter Messtechnik und bereiten die Laibung sorgfältig vor. Erst wenn Rahmen und Zarge sitzen, kommt das Türblatt an die Bänder. Danach folgen Spaltmaß, Dichtung und die Justage des Schließmechanismus. Auf Wunsch übernehmen wir auch den Rückbau Ihrer alten Tür sowie die umweltgerechte Entsorgung der Reste. So haben Sie alles aus einer Abstimmung mit uns, ohne mehrere Gewerke koordinieren zu müssen. Wir arbeiten für private und gewerbliche Kunden und beraten Sie vorab persönlich. Dabei sagen wir auch klar, wenn eine Tür oder ein Einbau in einer bestimmten Form nicht sinnvoll ist.
So läuft die Türenmontage bei uns Schritt für Schritt ab
Am ersten Termin schauen wir uns die Öffnung an. Wir prüfen Mauerwerk und Laibung, messen mit dem Laser und klären, welche Türgröße passt. Danach erhalten Sie ein Angebot, in dem jeder Arbeitsschritt aufgeführt ist: Rückbau, Vorbereitung, Einbau, Abdichtung und Entsorgung. Beim Einbautag entfernen wir zuerst die alte Tür samt Zarge. Danach setzen wir den neuen Rahmen ein. Wir richten ihn mit der Wasserwaage aus, fixieren ihn mit passenden Schrauben und Dübeln und sichern die Position ab. Der Spalt zum Mauerwerk wird mit Montageschaum gefüllt, zusätzlich sorgen Dichtungen dafür, dass keine Zugluft zieht. Zum Schluss hängen wir das Türblatt ein, justieren die Bänder und prüfen den Anschlag. Bei Haustüren folgt noch die Schwelle: Sie wird sauber abgedichtet und der Schließmechanismus exakt eingestellt. Ein Einbau an einer Zimmertür ist meist an einem Tag erledigt. Bei Haustüren mit Schwellen- oder Beiputz-Arbeiten planen wir etwas mehr Zeit ein.

Haustür oder Zimmertür – worin sich die beiden Einbauten unterscheiden
Eine Haustür muss viel mehr leisten als eine Zimmertür. Sie steht im Wetter, dichtet gegen Wind und Feuchtigkeit und trägt ein Schloss mit Sicherheitsanforderungen. Deshalb achten wir hier besonders auf die Schwelle, die Abdichtung im Mauerkasten-Bereich und die Justage der Bänder. Eine Haustür, die nur auf Montageschaum steht, arbeitet mit der Zeit. Wir verankern sie deshalb fest im Mauerwerk und kontrollieren den Sitz nach dem ersten Setzen nach. Zimmertüren haben andere Aufgaben: Sie sollen leise laufen, sauber schließen und das richtige Spaltmaß zum Türblatt haben. Hier zählt die Präzision bei Rahmen und Zarge. Wir setzen beide Varianten ein und beraten Sie vorher, welche Bauform zu Ihrer Wand passt. Wichtig ist uns auch die ehrliche Einschätzung: Wenn eine bestehende Zarge noch in gutem Zustand ist und nur das Türblatt getauscht werden soll, sagen wir Ihnen das. Ein kompletter Rückbau ist dann oft unnötiger Aufwand.

Warum Maßgenauigkeit beim Einbau so viel ausmacht
Ein Millimeter zu viel Spalt und die Tür schlägt an. Ein Millimeter zu wenig und sie klemmt im Sommer, wenn sich Holz bei Feuchtigkeit ausdehnt. Deshalb messen wir nicht mit dem Zollstock, sondern mit laserunterstützter Messtechnik. Die Borelöcher für Dübel und Schrauben setzen wir erst, wenn Rahmen und Laibung geprüft sind. So vermeiden wir nachträgliche Ausbesserungen im Mauerwerk. Auch das Werkzeug machen wir uns vor jedem Termin bereit: Bohrer in passenden Durchmessern, Wasserwaage, Distanzkeile und Dichtungsmaterial. Wer mit vorbereitetem Werkzeug antritt, arbeitet ruhiger und genauer.
Zusatzarbeiten, die wir gleich mit erledigen
Um eine Tür herum entsteht oft mehr Aufwand als die Montage selbst. Wir übernehmen auf Wunsch den Beiputz, also das Verputzen der Laibungen nach dem Einbau. Auch das Montieren von Natursteinfensterbänken im angrenzenden Bereich gehört zu unseren Arbeiten. Soll ein Dachfenster mit Trockenbau eingebaut werden, erledigen wir das im selben Terminplan. Sie brauchen also keinen zweiten Handwerker für die Randarbeiten. Alte Türen, Rahmen, Glasreste und Baustoffe entsorgen wir umweltgerecht – die Baustelle bleibt sauber zurück.
Wann ein Türwechsel wirklich lohnt – und wann nicht
Nicht jede alte Tür muss raus. Wenn Zarge und Türblatt intakt sind und nur die Dichtung müde geworden ist, reicht oft eine kleine Instandsetzung. Ein Austausch lohnt sich, wenn das Türblatt verzogen ist, die Bänder ausgeschlagen haben oder die Dämmung an einer Haustür nicht mehr dicht hält. Wir prüfen das bei Ihnen und nennen Ihnen die ehrliche Einschätzung, was sich rechnet. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit zertifizierten Produkten, deren Haltbarkeit wir vertreten können.
Jetzt Kontakt aufnehmen
Sie planen den Einbau einer neuen Haustür oder Zimmertür? Nutzen Sie für Ihre Anfrage einfach unser Kontaktformular. Wir vereinbaren einen Termin zur Besichtigung, messen aus und erstellen Ihnen ein transparentes Angebot. Sie erhalten von uns einen verlässlichen Termin für die Montage – und eine Tür, die dicht sitzt und leicht läuft.

